Historische Zusammenhänge bei der produktion

 

von Bugholzmöbeln in Bystřice pod Hostýnem

 

1861

Michael Thonet gründet mit seinen Söhnen einen Betrieb für Bugholzmöbel in Bystřice pod Hostýnem. 

1876

Der Stuhl Nr. 18. entsteht; eines der ersten Modelle, die hier hergestellt wurden, das bis heute zum Produktsortiment gehört. 

1903

Entstehung des legendären Armlehnstuhls Nr. 9, der heute unter der Nummer 30 bekannt ist. Das Werk in Bystřice pod Hostýnem wird zunehmend zum Entwicklungs- und Innovationszentrum des Thonet Konzerns. 

1924

Die anhaltenden schwierigen Wirtschaftsbedingungen führen zu einer Fusion der Konkurrenzunternehmen Khon, Mundus und Thonet zum Konzern Thonet – Mundus. Die Produktion im Betrieb in Bystřice pod Hostýnem läuft jedoch auch in Krisenzeiten weiter. 

1930

Stuhl und Armlehnstuhl Nr. 811 entstehen nach einem Entwurf von Josef Hoffmann. 

1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Fabrik bis dato noch der Leitung des Reichsverwalters unterstand, wurde das Unternehmen im Zuge der Veränderungen in der Nachkriegszeit verstaatlicht. 

1953

Änderung des Firmennamens in TON, eine Abkürzung der tschechischen Worte „továrny na ohýbaný nábytek“ (deutsch: Werke für Bugholzmöbel). Der Betriebsstätte in Bystřice wurden noch weitere kleinere Betriebe angeschlossen. Neun Jahre später entsteht auch ein neues Firmenlogo. 

1994

Geburt der heutigen TON-Aktiengesellschaft. Das neue Firmenlogo, mit dem ikonischen Modell Nr. 14, entsteht im Jahr 2003. 

2010

Einführung des Armlehnstuhls Merano. Das erfolgreichste TON-Modell seit dem Jahr 1994 ist geboren. Für seine Form wurde der Sessel mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet. 

2011

150-jähriges Gründungsjubiläum. Zu diesem Anlass wird der Stuhl 002 vorgestellt, der mit seinen nur drei Komponenten eine vereinfachte Variante des Modells Nr. 14 darstellt, das aus sechs Komponenten besteht. 

2015

Als erstes Unternehmen der Welt stellt TON bei der Kollektion Split die Spaltung von Massivholz vor, das per Hand in entgegengesetzte Richtungen gebogen wird. Diese Vorgehensweise wurde mit einer Reihe von Designpreisen ausgezeichnet, einschließlich des Titels „Red Dot“.