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TON als Familientradition

Wir haben die Familie Černoch in ihrem Zuhause in Všechovice besucht und über ihre Erfahrungen in den verschiedenen TON-Werken gesprochen – und darüber, wie diese Arbeit die Geschichte ihrer Familie geprägt hat. Die Familie Černoch ist untrennbar mit dem kleinen Dorf Všechovice verbunden, das übrigens auch der Geburtsort des funktionalistischen Architekten Bohuslav Fuchs ist.

Rozhovor s Petrem, Josefem a Marií Černochovými

In welchem TON-Werk haben Sie gearbeitet, Marie?

Marie: Ich habe hier in Všechovice für TON gearbeitet, weil meine Kinder damals noch klein waren. Ich fing 1975 dort an und blieb bis 1990. Ich war im Verpackungsbereich tätig und habe Stühle eingepackt.

Habt ihr beide euch bei TON kennengelernt?

Marie: Nein, so war das nicht. Josef pendelte immer nach Bystřice und ich auch, und so haben wir uns kennengelernt. Das war noch bevor ich angefangen habe, für TON zu arbeiten. Dann haben wir geheiratet, und nach meinem Mutterschaftsurlaub kam ich hierher in den Betrieb.

Was bedeutet TON für Sie, Josef? Ist es ein großer Teil Ihres Lebens?

Josef: Das ist es. Bis heute wach ich morgens auf und merke, dass ich wieder von TON geträumt habe. Manchmal träume ich davon, dass ich im Rückstand bin oder als Letzter fertig werde – oder dass ich nach Hause gehen will und meinen Spind nicht finden kann.

Haben Sie diese Träume regelmäßig?

Josef: Ja, oft.

Petr: Das bedeutet aber nicht, dass ihm diese Dinge auch wirklich passiert sind ...

Treffen Sie Ihre alten Kollegen aus der Fabrik noch oft?

Marie: Seit drei Jahren trifft sich die alte TON-Truppe im Sommer im lokalen Wirtshaus, um in Erinnerungen zu schwelgen. Auch dieses Jahr hatten wir wieder so ein Treffen.

Worüber unterhaltet ihr euch dann?

Marie: Über alles Mögliche. Auch die Vorgesetzten von früher kommen. Das letzte Treffen war lustig – da kam eine kräftige Frau, die jetzt als Teamleiterin in der Polsterei arbeitet, und alle haben sich gefragt, wer sie wohl ist. Es stellte sich heraus, dass wir sie von vor vierzig Jahren noch als „die Blonde“ kannten, als sie noch dünn wie eine Bohnenstange war... Ja, es ist schön, zusammenzukommen. Wir freuen uns immer darauf.

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Die ehemalige TON-Mitarbeiterin Marie Černochová erinnert sich an ihre Zeit in der Fabrik.

Kniha +- 160 let

Das vollständige Interview mit der Familie Černoch finden Sie in der Publikation: +−160 Jahre

Tauchen Sie tiefer ein in ein Erbe, das Generationen verbindet. Das zweisprachige Buch ± 160 Jahre dokumentiert auf 259 Seiten jene historischen und gesellschaftlichen Wendepunkte, die die Entwicklung der Bugholzmöbel in Bystřice pod Hostýnem maßgeblich geprägt haben. Die reich illustrierte Publikation stammt vom renommierten tschechischen Kunstkurator Adam Štěch und wurde mit Unterstützung von Ton realisiert. Ein unverzichtbares Werk für Designliebhaber, das zeigt, wie aus Visionen zeitlose Klassiker wurden.

Buch ±160 Jahre